AfD BW | Kreisverband Heidenheim

Umweltzerstörung grüner Ideologen im Namen der Energiewende

Der Zweck heiligt die Mittel. Diese prägnante Wendung, nach der zur Erlangung politischer Macht jedes Mittel – unabhängig von Recht und Moral – legitimiert wird, mag uns nicht nur an Machiavelli erinnern.


Wir hatten bereits darüber berichtet, dass bei der im Rahmen der Landespressekonferenz am 7. September 2017 vorgestellten Auswertung einer repräsentativ gezogenen und aus acht Genehmigungen  bestehenden Stichprobe von Artenschutzgutachten schwerwiegende Verstöße gegen Naturschutzgesetze und Verwaltungsrichtlinien festgestellt wurden.


Wiederholt wurde das Umweltministerium, explizit Umweltminister Untersteller (Grüne), kritisiert, nicht gerichtsfähige Genehmigungen für Windkraftanlagen zu erteilen.


Aber das ist längst nicht alles, denn grüne Ideologen sind nicht nur beratungsresistent, sondern haben offenbar auch die machiavellische Philosophie in Gänze verinnerlicht!


Während beispielsweise links-grüne Aktivisten im Hambacher Forst unter vollem Einsatz um den Erhalt der Bäume kämpften, fielen und fallen wenige Kilometer entfernt unbeobachtet tausende Bäume, um Platz zu machen für Windkraftanlagen und damit der neuen Staatsreligion zu dienen: Der “Energiewende”.


Mit besonders missionarischem Eifer hat sich auch Gronau diesen Zielen verschrieben. Gemeinsam mit der Trianel Erneuerbare Energie GmbH & Co. KG (TEE) investieren die Stadtwerke Gronau deutschlandweit in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Als jüngstes Windenergieprojekt erweitert der Windpark Grünberg in Hessen das kommunale Gemeinschafts-Portfolio, wie es wohlkingend heisst.


“Unsere Strategie, über das Versorgungsgebiet der Stadtwerke hinaus breitgefächert in Wind- und Solarparks zu investieren, trägt Früchte”, erklärt Dr. Wilhelm Drepper, Geschäftsführer der Stadtwerke Gronau. “Bereits 165 Megawatt (MW) an Windenergie- und Solaranlagen in unserer TEE-Beteiligung sind am Netz und bringen die Energiewende voran.”


Die “Früchte” können wir sehen! 25 000 Windkraftanlagen stehen in Deutschland – und langsam wird der Platz knapp für neue Rotoren, die Deutschlands “Energiewende” mit möglich machen sollen. Daher rücken nun die Wälder in den Fokus. In vielen Bundesländern öffnen Politiker dabei bereits geschlossene Waldgebiete für den Ausbau. In Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Thüringen dürfen Windkraftanlagen inzwischen mitten in Wäldern errichtet werden. So berichteten die Westfälischen Nachrichten vom 22.05.2019 ganz aktuell davon, dass sich in den nordrhein-westfälischen Forsten bald 100 Windräder drehen.


Dieselfahrverbote sind in einigen Städten durchgesetzt, eine C02-Steuer ist in Planung. Dem ein oder anderen mögen sich an dieser Stelle “Widersprüche” auftun. Denn der propagierte “Ökostrom aus Windenergie” ist u.a. mittels einer massiven “Rodung von Waldflächen” zu gewinnen, die allerdings mit einer massiven Abholzung genau der Bäume einhergeht, die andererseits als C02-Speicher dienen.


Dass ohne C02 keine Photosynthese und ohne Photosynthese kein Leben möglich ist, scheint den grünen “Klimaexperten” darüber hinaus geflissentlich entgangen zu sein.


Dass der Anteil Deutschlands am C02-Gehalt der Atmosphäre gerade einmal 0,00003 Prozent beträgt, scheint ebenfalls unerheblich. Wir verstehen also richtig: Unter anderem durch Abholzung ganzer Wälder in Deutschland soll das Klima gerettet werden?! Welch eine Logik – welch ein Plan!!


Dabei stellt sich zudem grundsätzlich die Frage, warum diese Klimadebatte “ausgerechnet für die ohnehin schon schwindende Bevölkerung der Industrienationen gelten soll.” Besonders scharfsinnige Zeitgenossen haben sogar errechnet, das ein Kind schädlicher als 24 Autos (Seth Wynes, 2017) sei. Steht vielleicht die Bevölkerung der Industrienationen höheren Zielen im Weg? Wo wir uns wieder im machiavellischen Duktus bewegen!


Was die Effizienz alternativer Energien betrifft, ist zudem bemerkenswert, dass der Anteil der erneuerbaren Energien um nur 7,2 Prozent im Jahr 2016 stieg. Der Plan bis 2020 sieht allerdings vor, die Energieversorgung auf 18 Prozent mit erneuerbaren Energien umzustellen. Davon jedoch ist Deutschland nicht aufholbar weit entfernt. Selbst bei völliger “Dekarbonisierung” Deutschlands, wie es der Klimaschutzplan 2015 vorsieht, würde sich die Welttemperatur nach Schätzungen um nur 0,000653 Grad Celsius erhöhen.


Dass der hochgelobte Ökostrom nicht in der Lage ist, Versorgungssicheit zu gewährleisten, sollte sich insofern erhellen. Doch der Wahnsinn hat Methode: Die Strompreise werden in die Höhe getrieben. Während Strom an der Strombörse für 3,4 Cent pro Kilowattstunde gehandelt wird, zahlen deutsche Bürger durch die “Klimawandel-Politik” der EU und deren stringente Umsetzung durch die Bundesregierung mitunter einen Strompreis von bis zu 55 Cent (z.B. in München). Das Geschäft lohnt sich – und - mit den Deutschen kann man´s machen!


Aber die Folgen der “Energiewende” sind noch weitreichender: Im Zuge derartiger Willkür hat sich ein Vogel- und Insektensterben durch Windparks entwickelt, worauf auch der BUND inzwischen hingewiesen hat.


Auch ist die saubere “Windenergie” so sauber, dass durch den Abbau der für die Windräder erforderlichen Stoffe in Ländern, wie bspw. China, “ganze Landstriche durch giftige Abfallprodukte” und hochradioaktives Thorium, das als Nebenprodukt entsteht, ökologisch verwüstet werden”. Aber für links-grüne “Klimaretter” alles kein Problem!


Hierzu gesellen sich kritische Konsequenzen für das Ökosystem Wald an sich. Nach Schätzungen des Bundesamtes für Naturschutz benötigt man für jeden einzelnen Mast eine Freifläche von 0,2 bis 1 Hektar. Und immer wieder werden Anlagen auch in Vorrangflächen für den Naturschutz genehmigt, entgegen anderslautenden Bekundungen “umweltfreundlicher” Politiker und Lobbyisten.


Ein ganz entscheidender Punkt ist dabei die Gefahr des Windkraftanlagen-Baus für das Trinkwasser! So steht bspw. das für Windkraftparks geplante Modell E-112 mit einer Höhe von 120 Metern auf einem 1200 Kubikmeter großen und 3500 Tonnen schweren Stahlbeton-Fundament. Darauf steht der Turm der Windkraftanlgage aus konischen Stahlbeton-Segmenten mit einem Eigengewicht von 2800 Tonnen. Damit der Boden das Gesamtgewicht von über 7000 Tonnen überhaupt tragen kann, muss er zuvor mithilfe von Schottergranulat, das in 30 Meter tiefe Bohrlöcher gepresst wird, verdichtet werden. Dadurch kommt es zu Beeinträchtigungen des “Wasserhaushalts”. Bei der Verbauung dieser gewaltigen Betonmassen kommt es eben zu besagten Chromatabsonderungen, welche ins Grundwasser gelangen können. Hinzu kommen: Absenkung des Grundwassers, Versiegelung der Oberfläche und veränderte Fließgeschwindigkeit und Richtungsänderung des Grundwassers, so Udo Cremer, Vorsitzender der Windkraft-Bürgerinitiative “Weitblick” Sandelermöns. Zudem bleibt der Boden nachhaltig für die Landwirtschaft unbenutzbar. Denn selbst nach Aufgabe eines Windkraft-Standortes verbleiben die Betonmassen in der Erde.


An dieser Stelle sollten wir noch betonen, dass tausende Windräder in den kommenden Jahren abgebaut werden, entweder weil sie veraltet oder unrentable sind. Das Problem: Die Rotorblätter bestehen aus Sondermüll, sie lassen sich derzeit nur schwer bis überhaupt nicht recyceln. Daher wird der Kunststoff geschreddert und bspw. in Zementwerken “verbrannt”.


Windkraft gehört also zu den großen Umweltsündern! Aber Kohlekraftwerke werden geschlossen!


Wie verträgt sich das mit dem “sauberen Strom” unserer grünen Tugendwächter?


So viel zum Thema “Energiewende”. Der Zweck heiligt die Mittel - Deindustrialisierung!!


Tatsächlich lehnen, laut einer von der Deutschen Wildtier-Stiftung in Auftrag gegebenen Emnid-Umfrage mehr als drei Viertel der befragten Menschen hier zu Lande einen weiteren Ausbau der Windkraft im Wald ab. Das sollte zusätzlich zu denken geben!


Die Energiewende darf nicht auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung, des Naturschutzes und der Artenvielfalt gehen”, so der Landtagsabgeordnete Dr. Rainer Balzer.


“Deutschland und die EU müssen sich mit dem Thema Umwelt- und Klimaschutz auf Basis wissenschaftlicher Fakten befassen, um unsere Energieversorgung und Sicherheit zu gewährleisten”.


Dies sind Ziele, mit denen die AfD ins EU-Parlament geht. Geben sie am 26. Mai 2019 ihre Stimme der AfD!


 


Quellen:


https://www.watergat.tv/erste-oppositionspartei-stellt-klimaschutzziele-in-frage


https://afdkompakt.de/2019/05/20/warum-die-klimadiskussion-in-der-eu-neu-aufgearbeitet. “


https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/3190589-Stadtwerke-Gronau-investiert


https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/westpol-wald-oder-windkraft.100.html


https://www.spektrum.de/kolumne/windkraft-im-wald-mehr-schaden-als-nutzen/1392939


https://www.energieland.hessen.de/mm/Christoph_von_Eisenhart_Rothe.pdf


Westfälische Nachrichten, Mi, 22.05.2019


worldtimes-online.com/news/388-chromatabsonderungen-im-windkraftanlagen-bau-gefährden-das-grundwasser


Kleine Anfrage AfD NRW, 24.01.2019, Drucksache 17/4944


https://ruhrkultour.de/die-haessliche-kehrseite-des-sauberen-stroms


https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/weshalb-windraeder-auch-muell-produzieren, 15.04.2019


Weitere Beiträge

Der Tag, an dem das Deutschsein verboten wird

26.06.2019
Von CANTALOOP | Dieser Tag scheint nach gegenwärtigem Stand der Dinge nicht mehr allzu weit entfernt zu sein. Zumindest nicht für diejenigen, die ihren Informationsbedarf ausschließlich aus den Medien beziehen, die sich dem derzeit herrschenden Zeitgeist angedient haben. Denn ein großer Teil der konservativ-liberalen (...)

Indienststellung der neuen Fregatte 125 der Bundeswehr

25.06.2019
Am 17. Juni fand in Wilhelmshaven im Marinestützpunkt Heppenser Groden die Indienststellung der neuen Fregatte durch Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen statt. Bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein hatten sich mehr als 100 offizielle Gäste, aus Politik und Wirtschaft für diesen Appell versammelt. Das aus der (...)

STEUERGELDER FÜR DEN LINKEN KIRCHENTAG

24.06.2019
Der 37. Evangelische Kirchentag wurde mit insgesamt 8,6 Millionen Euro aus Steuermitteln subventioniert. Für Veranstaltungen, die mit öffentlichen Geldern gefördert werden, gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz. Da dieser Grundsatz durch die Ausladung der AfD verletzt wurde, fordern wir die komplette Rückerstattung der (...)

Hass Hetze und Lügenpropaganda bei Anne Will

24.06.2019
von Prof. Dr. Jörg Meuthen Liebe Leser, was sich gestern bei Anne Will in der ARD abspielte, ist wohl der absolute Tiefpunkt der bisherigen deutschen Talkshow-Geschichte - und zugleich ein Höhepunkt der GEZ-Gehirnwäsche für die weniger informierten Fernsehzuschauer. Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Katrin Göring-Eckardt (...)

Retten Ja Schleppen Nein

24.06.2019
von Jens Eckleben https://www.facebook.com/Eckleben/videos/384973388798041/ DAS WIRD DIE TAGESSCHAU NIE ZEIGEN. Ein Originalvideo der europäischen Grenzschutzagentur #FRONTEX vom 22.6.2019 zeigt, wie die#Menschenschlepper heute vorgehen. +++ Ein Fischerboot schleppt ein Holzboot aufs offene Meer, (...)

Es grünt in den Redaktionen der Mainstream Medien

22.06.2019
Grün ist die Redaktion – die deutschen Mainstream-Medien haben aus der Flüchtlingskrise nichts gelernt Vom öffentlichen Fernsehen über investigative Nachrichtenmagazine bis zu grossen Tageszeitungen gibt es in deutschen Medien einen neuen Mainstream: grün. Bei der Debatte um Klimawandel und Energiewende spielen abweichende (...)

Die AfD verabschiedet sich aus dem Waldshut-Tiengener Gemeinderat

21.06.2019
Aktualität erhalten. Die AfD verabschiedet sich aus dem Waldshut-Tiengener Gemeinderat Anmerkungen von Stadtrat Bernhard Boll.  20. Juni 2019 Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, die Amtszeit des jetzigen Gemeinderates von Waldshut-Tiengen endet am 15. Juli 2019. Im neuen Gemeinderat wird die AfD nicht mehr vertreten sein, da sie (...)

Auf dem Weg in die Meinungsdiktatur

20.06.2019
Liebe Leser, am 19.06.2019 haben mein Bundessprecherkollege Alexander Gauland und ich eine gemeinsame Pressemitteilung in der so traurigen wie schockierenden Angelegenheit der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Lübcke herausgegeben, hier (...)

50 STÄDTE WOLLEN SEAWATCH- MIGRANTEN AUFNEHMEN

20.06.2019
Ist übrigens neu, dass inzwischen Kommunen über die deutsche Migrationspolitik bestimmen. Rechtsstaat? Ach was. Ein Beitrag von Alice Weidel, MdB: +++ Schlepper zur Rechenschaft ziehen und sie nicht noch unterstützen! +++ 50 deutsche Städte und Gemeinden wollen, nach Bekunden von deren Repräsentanten, Migranten aufnehmen, welche (...)

PETER TAUBER WILL DIE POSTDEMOKRATIE AUSBAUEN

20.06.2019
Peter Tauber: „Welche Konsequenzen sind zu ziehen? Nicht nur das bestehende Strafrecht muss angewendet werden. Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben uns ein scharfes Schwert zum Schutz der Verfassung in die Hand gegeben. Es ist Zeit, von ihm Gebrauch zu machen. Im Artikel 18 unserer Verfassung ist festgeschrieben, dass derjenige (...)

Ertüchtigung der Rheinbrücke Maxau mit ultrahochfestem Beton

19.06.2019
Seit November 2018 führt die Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Ertüchtigung der B 10 Rheinbrücke zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg durch.  Um die gestiegenen Verkehrsbelastungen zukünftig bewältigen zu können, wird die Rheinbrücke Maxau derzeit (...)

Bernd Gögel MdL: Die Zukunftsfähigkeit von Stuttgart 21 ist aufgrund der Mängel der neuen Bahninfrastruktur in Gefahr

19.06.2019
Pressemitteilung - Stuttgart, den 19.06.2019 Die geplanten, kürzeren Umsteigezeiten von Stuttgart 21, sind leider nicht möglich, da die Kapazitäten im künftigen Tiefbahnhof nicht ausreichen. Viele Städte können von Stuttgart aus nicht im schnelleren 30-Minuten-Takt erreicht werden. Dafür reichen die acht Durchgangsgleise (...)